Begegnung beim Seniorenfahrdienst

 

„Wenn ich kein Geld mehr habe, um euch bezahlen zu können, setze ich mich vor die Kirche und singe. Ich bin so froh, dass es euch gibt“.

 

Dies sind die Worte einer alleinstehenden Seniorin, die regelmäßig vom AWO-Seniorenfahrdienst gefahren wird. Außerdem erledigt die zuständige ehrenamtliche Fahrerin kostenlos während ihres Einsatzes viele Dinge für die 85jährige Dame, die dazu nicht mehr fähig ist. 

 

Hier ein Beispiel: Unsere ehrenamtliche Fahrerin besorgte die fehlende Überweisung für die Untersuchung im Krankenhaus, was nicht einfach war. Die Facharztpraxis verwies sie auf den Hausarzt (Fahrt dorthin), der Hausarzt erklärte sich für nicht zuständig (Fahrt zurück zum Facharzt). Nun wurde die Überweisung ausgestellt und die ältere Dame konnte zum Krankenhaus gefahren werden. Im Krankenhaus fehlte die Versicherungskarte. Die alte Dame weinte vor Verzweiflung. Die Karte wurde dann im Auto zwischen den Sitzen gefunden. Nun Freudentränen der alten Dame. 

 

Sie bedankte sich mit dem anfangs zitierten Satz und einem großzügigen Trinkgeld, das aber nicht angenommen wurde. 

 

Dies ist kein Einzelfall. Immer wieder springen unsere ehrenamtlichen Fahrer und Fahrerinnen helfend ein, wenn etwas erledigt werden muss, was alleinstehende Senioren nicht mehr schaffen. Berechnet wird nur die Fahrt zum Ziel. 

 

Und die Dankbarkeit der Senioren motiviert unsere Fahrer und Fahrerinnen für ihren ehrenamtlichen Einsatz.

 

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